Jetzt warte ich schon seit Monaten auf das Spiel Sacred 2 und heute schaue ich doch mal ganz spontan bei Amazon vorbei und was muss ich da sehen? Bei meinem letzten Besuch war das Game noch für den 8. Mai angekündigt und heute sehe ich das sich der Erscheinungstermin schon wieder um fast einen Monat auf den 29.5. verschoben hat. Wenn der Preis von 68,95 Euro mit jeder Verschiebung um 2 Euro sinken würde, dann wäre das Game jetzt wohl noch knapp 20 Euro Wert. Das wäre doch mal ne angenehme Sache.
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So am Montag dieser Woche war es nun mit der Nachtfahrt soweit. Ich hatte ganz schön respekt davor, da es ja nun im Dunkeln über Landstrasse ging.
Ich war also gegen 21:00 Uhr an meiner Fahrschule und traf mich mit Frank. Absprechen, Helm auf, Funkgeröät angesteckt und los ging es.
Erstmal natürlich durch das hell erleuchtete Berlin. Kein Problem. Ich mag auch langsam meine F650CS und fühl mich wohl auf der Kiste.
Nun gut, langsam dünnten die Häuser aus und wir fuhren auf die Landstrassen um Berlin. Richtung Eberswalde ging es und was passiert? Na das was Frank noch vorher sagte.
Er meinte “Hauptsache wir treffen auf keinen Rehbock“. Und prompt hab ich so ein Tier auf der Strasse. Schrecksekunde und dann Bremsen. Er war zum Glück weit weg und entschied sich mich heute nicht in den Tot zu reissen. Wer weiß aber welche Suizid-Rehe so noch unterwegs sind? Ich hatte vor Jahren mal ein Reh mit Auto erwischt und weiß noch genau wie das geknallt hat.
Jetzt war ich also vorsichtig und was passiert? Kaum 5 km später das nächste Tier auf der Strasse. Aber auch das entschied sich heute sich nicht mit einem Motorrad anzulegen.
Mensch, nach solchen Begegnungen gehen einem diverse Gedanken durch den Kopf.
“Was passiert wenn die Dinger in einer Kurve auftauchen”. Man wird schon sehr aufmerksam.
Mein Highlight hatte ich aber später. Wir gurken so mit 80 km/h (war vorgeschrieben) über die Landstrasse und kommen an eine Kurve. In dem Moment wo ich die Kurve erreiche merke ich das etwas nicht so klappt wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich also Maschine in Schräglage, aber so richtig hab ich die nicht runter bekommen. PANIK. Ich höre meinen Fahrlehrer nur noch brüllen “Drücken, drücken…” und dann war die Kurve zum Glück zu Ende.
Das war knapp. Das war sogar sehr knapp. Ich war wohl auch sehr nahe am Randstreifen, was heißt knapp vor Sand, Split und was da noch so alles rumliegt.
Nach dem Ding brauchte ich erstmal 5 min zur Beruhigung. Im nach hinein betrachtet, weiß ich das ich nicht aufs Ende der Kurve geschaut hatte, sonder kurz vor meinem KRad den Blick hatte und das hat mich wohl zerissen.
Die nachfolgenden Kurven waren dann kein Problem mehr, auch mit höherer Geschwindigkeit. Puhhh, davor kann Dich kein Fahrlehrer beschützen.
Weiß eigentlich einer wieviel Fahrschuler sich schon hingepackt haben??? Würde mich mal spontan interessieren. Man das war ein Ding.
Der Rest des Abends verlief ruhig. Keine weiteren Vorkommnisse, außer das meine bessere Hälfte sich bestättigt fühlt und meint das Sie bald Witwe ist. Mal sehen. Ich werde natürlich alles daran setzen, das ich Unfallfrei durch mein Motorradleben komme, aber für das idiotische Verhalten anderer kann ich ja nichts.
Nächste Woche geht es nochmal auf den Parkplatz und wenn alles gut läuft, sollte Ende nächster Woche der Führerschein da sein. Ich halte Euch auf dem laufenden.
So hier nun mein versprochender Bericht über die Sonderfahrten.
Begonnen hat der ganze Tag morgens um 8:00 Uhr bei meiner Fahrschule.
Rein in die Klamotten (die Hälfte darf ich bei der Fahrschule lassen) und rauf auf die BMW F650CS.
Nun gut dachte ich mir. Jetzt gehts also los. Mit viel Bauchkribbeln und Vorfreude also rauf auf die Strasse und schnellstmöglich raus aus Berlin.
Frank, mein Fahrlehrer, wird sich ja schon auskennen.
Wir sind also von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr über die Landstrasse geballert/gefahren.
Die erste Kurve mit 100 km/h fand ich dann doch schon etwas heftig, aber nach kurzer Zeit kam das Gefühl und da mein Fahrleher vor mir fuhr und mir die Linie zeigte war das kein Problem.
Es machte richtig Spaß und nach 4 Stunden Landstrasse war ich dann doch schon ganz schön durch den Wind und fertig.
Am nächsten Tag merkte ich meine weichen Arme. War wohl doch etwas angespannt auf der Maschine.
40-jährige Beifahrerin im Krankenhaus verstorben. http://bit.ly/15P9pR