Diesmal eine kurze Betrachtung eines kleinen, aber feinen Teils meiner Motorradausrüstung. Der Halswärmer.
Ich habe das Teil bei einem meiner Louis-Einkaufstouren einfach mitgenommen, möchte aber jetzt bei längeren Ausfahrten nicht darauf verzichten.
Ich habe mir den Halswärmer von Löffler gekauft. Dieser hat knapp 20 € gekostet. Mein wesentliches Auswahlkriterium war das ich keinen störenden Klettverschluss am Hals haben wollte, da dieser beim falschen Schließen unangenehm kratzen kann. Ansonsten kann man nicht viel falsch machen. Ob man nun ein Tuch oder einen Halswärmer nimmt spielt keine Rolle. Dieses kleine Accessoire ermöglicht aber ein angenehmes Gefühl beim fahren. Es minimiert den Zug am Hals. An einigen Ausfahrten ohne das Teil kann ich mich gut erinnern und seit dem nehme ich den Halswärmer bei jeder Ausfahrt mit und ziehe diesen natürlich an.
Ausblick:
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…gelasert wurde ich heute. Auf dem Weg zu meinen Schwiegereltern fuhr ich gerade aus Berlin raus und kurz vor dem Ortsausgang, letzte Ampel, sprang ganz aufgeregt ein Polizist auf die Strasse und wedelte mit seiner Kelle. Ich also rechts ran und dachte noch “Mist, wie schnell war ich wohl?”. Man muss bedenken das es die letzte Ampel vor einer beginnenden 100er Strecke ist und ich im Normalfall dort schon vorbeschleunige.
Ich also runter vom Krad, Handschuhe aus, Helm abgesetzt und gefragt “Was gibt es den Herr Wachmeister?”.
“Na wir haben Sie mit unserem Laser erfasst und Sie waren etwas zu schnell”.
68 km/h hatte ich drauf. Minus der Messtoleranz machten das noch 15 km/h zu schnell. 25 € sollte ich zahlen. Hatte ich natürlich nicht bei. Aber ich hatte noch nen 20iger in der Tasche. Das genügte dem netten Wachmeister und nachdem ich auch noch durch das Gerät schauen durfte, ging es für mich weiter. Einer netten jungen Dame habe ich noch die Punkte erspart. Sie fuhr, in der Zeit in der sich die Polizei mit mir beschäfftigte, mit mind. 80ig an uns vorbei. Die beiden Ordnungshüter ärgerten sich natürlich ein wenig. Die hätten die Dame gern angehalten. Also ist mein erstes mal Lasern sehr glücklich verlaufen. Es hätte mich schlimmer treffen können, auch wenn ich recht vernünftig fahre, mit 106 PSen ist man doch recht schnell im Punktebereich.
Die Schuhe gehören zum wichtigsten Ausrüstungsteil der Motorradkleidung. Sie müssen viel Arbeit leisten und gleichzeitig sollen sie viele Aufgaben erledigen. Neben einem angenehmen Sitz, sollen Sie auch schützen.
Ich habe meine ersten Schuhe nach guten Sitz ausgewählt. Ich wusste es nicht besser, aber wenigstens bin ich in einen Laden gegangen um hier die Anprobe auch direkt durchführen zu können. Ich kann nur sagen, lasst Euch Zeit beim Anprobieren. Lauft im Laden rum und das nicht nur 2 Minuten. Meine Schuhe haben sehr gut gepasst, von Anfang an. Aber als ich meine ersten Fahrstunden hatte, habe ich gemerkt das diese Schuhe nicht unbedingt geeignet sind um lange damit rumzulaufen. Zwei mal zur Fahrschule gelaufen und meine Knöchel waren von den Protektoren wund gerieben. Beim Fahren merke ich nichts von den Schuhen, aber das lange Laufen geht einfach nicht. Vom Schutz her bin ich froh das dieser Schuh noch nicht wirklich zeigen musste wie gut er schützt, aber zwei mal bin ich mit der Spitze des Schuhs auf den Boden gekommen und dort war ich froh das er einen Protektor an der Spitze hat. Fazit: Der Schuh ist für den Anfang völlig ausreichend. Man sollte sich später nach einem etwas höherwertigen Schuh umschauen und dafür auch nicht unbedingt sparen. Sichere Ausrüstung kostet eben sein Geld.
Ich habe den Schuh damals für 199 € erhalten.
Diese kleine Bericht-Serie soll meine Ausrüstung (Kleidung, Helm etc.) beleuchten und einen kleinen Erfahrungsbericht darstellen.
Da ich die Sachen bis jetzt benutze kann ich natürlich keine Vergleiche anstellen, aber es zeigt auch das ich beim Kauf nicht ganz daneben gelegen haben kann.
Der Helm
Beim Helmkauf spielt natürlich die Erfahrung eine wirklich große Rolle. Nun konnte ich als Fahranfänger natürlich auf keine Erfahrungen zurückgreifen. Wichtig war mir das ich keinen Helm aus dem Versandhandel nehmen, sondern in den Laden gehe und mich dort beraten lassen kann. Ich bin also zu Louis gefahren und hab erst mal geschaut, was mir gefällt.
Da ich Brillenträger bin wollte ich einen klappbaren Integralhelm haben. Weiterhin war mir wichtig einen Helm zu haben mit integrierter Sonnenblende, da es mir zu stressig ist die Brille zu wechseln und ich müsste halt eine Sonnenbrille mit meiner Stärke habe. Mehr Auswahlkriterien hatte ich. Entschieden habe ich mich zum Schluss für einen Caberg Rhyno. Er passte mir auf Anhieb und erfüllt meine Kriterien. Nun nach einigen 100km Motorradfahren muss ich sagen ist dieser Helm sehr laut. Aber ich habe mir für nächste Saison eh einen neuen Helmkauf vorgenommen und für die Fahrschule und eine Saison fahren reicht dieser Helm auf jeden Fall und bei dem Preis kann man halt nichts falsch machen. Wer schon einen Führerschein hat, sollte auf jeden Fall die Helme Probefahren. Das bieten einige Läden an. Damit bekommt man gleich ein Gefühl für den Helm und die Entscheidung fällt einem leichter.
Die Anfahrt
Auch wenn jetzt schon zwei Tage vergangen ist, habe ich immer noch das Grinsen vom Sprung im Gesicht. Ja, ich bin aus einem Flugzeug gesprungen und es hat einen riesen Spaß gemacht. Aber erstmal von vorn.
Ca: 1,5 h Stunden vorher haben meine Freundin und ich uns auf den Weg gemacht nach Fehrbellin. Ich mit dem Motorrad, Sie mit dem Auto. Doch die Hinfahrt gestaltete sich schwieriger wie angenommen. Nun war ich eh schon leicht aufgeregt und dann kam noch ein Stau erst auf der A114 dazu und später dann auf der A24 auch. Wir riefen dann gleich mal beim Flugplatz an und sagten das wir später eintreffen. Unsere Verspätung war aber wohl kein Problem, da mehrere Berliner angemeldet waren und ebenfalls zu spät kamen und wegen Bodennebel am Morgen hat sich der Zeitplan schon von selbst in Rauch aufgelöst. Also wer da war konnte springen und wer nicht, der dann halt nicht.
Wir also nach der stressigen Fahrt dort angekommen und wurden herzlich Empfangen. Natürlich muss man dann erstmal so eine schöne Verzichtserklärung unterschreiben und das man gesundheitlich Fit ist. Dann hieß es warten. Wir haben uns dann erstmal eine Zigarette angezündet und zugeschaut wie diverse Fallschirmspringer neben der Startbahn runter kamen. Ich war zwar die ganze Zeit leicht aufgeregt, aber so richtig kann man es sich dann doch nicht vorstellen was da auf einen zukommt.
Irgendwann trafen meine Eltern ein, schließlich hatte ich den Gutschein zum Sprung von Ihnen. Also haben wir uns zu viert erstmal ins Bistro gesetzt und was zu Trinken und eine Kleinigkeit zu essen bestellt.