Gestern Abend nachdem ich von einer Geschäftsreise zurück kam musste ich mich von Berlin auf den Weg zu meinen Schwiegereltern machen. Das Wetter war Klasse und bevor ich jetzt wieder in Zug steigen musste, dachte ich mir ich fahre mit Motorrad.
Draußen waren es um die 10-12 Grad und mir war schon klar das ich etwas frieren würde. Also Ski-Funktions-Unterwäsche an und rein in die Motorradklamotten.
Auf dem Weg fiel mir dann auf das meine Ausrüstung einige Schwächen hat, die ich demnächst beheben werden.
1. Die Handschuhe ( Motorrad-Handschuhe * )
Meine Handschuhe kennt Ihr ja. Den Artikel dazu findet Ihr hier: Motorradausrüstung eines Anfängers – Teil 5: Die Handschuhe
Dadurch das ich Unterhandschuh hatte konnte ich die kalten Finger zum größten Teil vermeiden, trotzdem war es recht kühl an den Händen. D.h. die Handschuhe sind zwar gut für den Sommer geeignet, aber nicht unbedingt für diese oder noch tiefere Temperaturen. Schlimmer aber war das die Racing-Handschuhe sehr kurz sind und dadurch eine Öffnung zwischen Handschuhe und Jacke entsteht. Das ist wie eine Kältebrücke und lässt die Handgelenke und Unterarme doch recht stark frieren.
Daher müssen neue Handschuhe für die kälteren Zeiten her. Bei www.louis.de * wird sich sicher was finden lassen.
2. Der Hals
Ich hatte ja über meinen Halswärmer im Artikel “Motorradausrüstung eines Anfängers – Teil 3: Halswärmer” geschrieben.
Der Halswärmer ist gut, aber reicht leider nicht bis über das Kinn. Da das Kinn aber freiliegt ist es gegen die Zugluft ungeschützt. Auch hier muss Abhilfe geschaffen werden. Es muss eine Maske her oder ein Tuch das bis übers Kinn geht. Leider kann ich als Brillenträger keine Maske nehmen die über Mund und Nase reicht, da die Brille sonst durch die Atemluft beschlägt, aber ich denke ich werde hier fündig.
3. Der Helm ( Motorrad-Helme * )
Ich hatte ja schon mal geschrieben, das mein Helm der erste Versuch war. Nachlesen könnt Ihr das hier: “Motorradausrüstung eines Anfängers – Teil 1: Der Helm”
Wo war nun das Problem mit dem Helm? Das Problem liegt in der Belüftung. Diese ist nicht schließbar. Wodurch die kalte Luft, besonders auf Land- und Schnellstraßen, sehr stark auf die Wangen geblasen wird. Das ist recht kalt und unangenehm.
Ich werde auf jeden Fall beim nächsten Helmkauf nächste Saison darauf achten.
Ich hoffe ich konnte einigen von Euch Motorradfahrern einige Hinweise geben. Vielleicht beachtet Ihr das eine oder andere und macht nicht ähnliche Erfahrungen, sondern seit von vornherein etwas besser beim kauf Eurer Ausrüstung vorbereitet.
Solltet Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht haben, dann lasst es mich Wissen.
Vielleicht noch was positives. Da meine Jacke und meine Hose mit einem Reißverschluss aneinander gebunden werden können, habe ich bisher auf meinen Nierengurt verzichtet. Doch bei diesen Temperaturen hat dieser wirklich gute Dienste geleistet. Ich werde diesen gleich mal in meine Motorradausrüstung für Anfänger aufnehmen. Artikel folgt.
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