Hier nun zum letzten Teil der Serie. Die Handschuhe.
Ich habe meine Handschuhe ohne irgendwelche Vorkenntnisse zu besitzen gekauft. Bis dahin wusste ich noch nicht welche Belastungen auf die Hände und Anforderungen an die Handschuhe auf mich zukommen.
Hierbei meine ich nicht nur Wind, sondern auch Beschleunigungsbelastung, Rutschfestigkeit, Insekten und auch Regen.
Meine Handschuhe sollten vor allem Robust sein und gut zur Kombi passen. Ich weiß das zweite sollte eigentlich kein Auswahlkriterium sein, aber ich bin eitel und außerdem hatte ich, wie gesagt, keine Ahnung.
Was mir klar war ist, das im April Sommerhandschuhe nicht wirklich vor Kälte schützen konnten, daher habe ich mir gleich erst mal Unterhandschuhe mitbestellt. Die haben mir nur 5 € gekostet und schon oft kalte Finger vermieden. Schön war auch das ich in der Fahrschule im April eine BMW F650CS gefahren habe und die hatte Griff-Heizung. War doch an manchen Morgen den sehr angenehm. Mittlerweile ist der Sommer ja vorbei und Heizgriffe hat meine z750 auch nicht, trotzdem sind die Handschuhe gut.
Als erstes habe ich mich für eine zweiteilige Kombi entschieden. Ich habe mir natürlich wie es sich gehört erst mal eine Lederhose gekauft. Da ich diese aber noch nie getragen habe, brauche ich darüber auch kein Wort verlieren. Es sei den jemand ist an dieser Hose interessiert. Dann suche ich die mal aus dem Kleiderschrank heraus.
Diesmal eine kurze Betrachtung eines kleinen, aber feinen Teils meiner Motorradausrüstung. Der Halswärmer.
Ich habe das Teil bei einem meiner Louis-Einkaufstouren einfach mitgenommen, möchte aber jetzt bei längeren Ausfahrten nicht darauf verzichten.
Ich habe mir den Halswärmer von Löffler gekauft. Dieser hat knapp 20 € gekostet. Mein wesentliches Auswahlkriterium war das ich keinen störenden Klettverschluss am Hals haben wollte, da dieser beim falschen Schließen unangenehm kratzen kann. Ansonsten kann man nicht viel falsch machen. Ob man nun ein Tuch oder einen Halswärmer nimmt spielt keine Rolle. Dieses kleine Accessoire ermöglicht aber ein angenehmes Gefühl beim fahren. Es minimiert den Zug am Hals. An einigen Ausfahrten ohne das Teil kann ich mich gut erinnern und seit dem nehme ich den Halswärmer bei jeder Ausfahrt mit und ziehe diesen natürlich an.
Ausblick:
Wer sich Teil 4 der Serie anschauen möchte der klicke hier.
Die Schuhe gehören zum wichtigsten Ausrüstungsteil der Motorradkleidung. Sie müssen viel Arbeit leisten und gleichzeitig sollen sie viele Aufgaben erledigen. Neben einem angenehmen Sitz, sollen Sie auch schützen.
Ich habe meine ersten Schuhe nach guten Sitz ausgewählt. Ich wusste es nicht besser, aber wenigstens bin ich in einen Laden gegangen um hier die Anprobe auch direkt durchführen zu können. Ich kann nur sagen, lasst Euch Zeit beim Anprobieren. Lauft im Laden rum und das nicht nur 2 Minuten. Meine Schuhe haben sehr gut gepasst, von Anfang an. Aber als ich meine ersten Fahrstunden hatte, habe ich gemerkt das diese Schuhe nicht unbedingt geeignet sind um lange damit rumzulaufen. Zwei mal zur Fahrschule gelaufen und meine Knöchel waren von den Protektoren wund gerieben. Beim Fahren merke ich nichts von den Schuhen, aber das lange Laufen geht einfach nicht. Vom Schutz her bin ich froh das dieser Schuh noch nicht wirklich zeigen musste wie gut er schützt, aber zwei mal bin ich mit der Spitze des Schuhs auf den Boden gekommen und dort war ich froh das er einen Protektor an der Spitze hat. Fazit: Der Schuh ist für den Anfang völlig ausreichend. Man sollte sich später nach einem etwas höherwertigen Schuh umschauen und dafür auch nicht unbedingt sparen. Sichere Ausrüstung kostet eben sein Geld.
Ich habe den Schuh damals für 199 € erhalten.
Diese kleine Bericht-Serie soll meine Ausrüstung (Kleidung, Helm etc.) beleuchten und einen kleinen Erfahrungsbericht darstellen.
Da ich die Sachen bis jetzt benutze kann ich natürlich keine Vergleiche anstellen, aber es zeigt auch das ich beim Kauf nicht ganz daneben gelegen haben kann.
Der Helm
Beim Helmkauf spielt natürlich die Erfahrung eine wirklich große Rolle. Nun konnte ich als Fahranfänger natürlich auf keine Erfahrungen zurückgreifen. Wichtig war mir das ich keinen Helm aus dem Versandhandel nehmen, sondern in den Laden gehe und mich dort beraten lassen kann. Ich bin also zu Louis gefahren und hab erst mal geschaut, was mir gefällt.
Da ich Brillenträger bin wollte ich einen klappbaren Integralhelm haben. Weiterhin war mir wichtig einen Helm zu haben mit integrierter Sonnenblende, da es mir zu stressig ist die Brille zu wechseln und ich müsste halt eine Sonnenbrille mit meiner Stärke habe. Mehr Auswahlkriterien hatte ich. Entschieden habe ich mich zum Schluss für einen Caberg Rhyno. Er passte mir auf Anhieb und erfüllt meine Kriterien. Nun nach einigen 100km Motorradfahren muss ich sagen ist dieser Helm sehr laut. Aber ich habe mir für nächste Saison eh einen neuen Helmkauf vorgenommen und für die Fahrschule und eine Saison fahren reicht dieser Helm auf jeden Fall und bei dem Preis kann man halt nichts falsch machen. Wer schon einen Führerschein hat, sollte auf jeden Fall die Helme Probefahren. Das bieten einige Läden an. Damit bekommt man gleich ein Gefühl für den Helm und die Entscheidung fällt einem leichter.