
Die Motorradsaison hat begonnen und schon kleben die ersten Fliegen am Helm oder hat man diesen beim Einmotten im letzten Jahr vielleicht noch gar nicht gereinigt?
Mein Helmkauf liegt zwar schon eine Weile zurück (Motorradausrüstung eines Anfängers – Teil 1: Der Helm) aber gereinigt habe ich Ihn seit dem doch recht oft.
Ich möchte hier eine kleine Anleitung in 4 Schritten zum Helm reinigen geben.
Bei der Visierreinigung muss man eigentlich nur eines Beachten. Keine chemischen Keulen. Meistens sind die Visiere eines Motorradhelmes beschichtet. Außen sollen diese Kratzfest sein und innen Beschlagfrei bleiben. Solche chemischen Reinigungsmittel können die Beschichtung angreifen und sind deshalb Tabu. Sehr hartnäckigen Schmutz kann man mit einer Seifenlauge behandeln. Dazu lasst Ihr das Visier in der Lauge einweichen. Wer es nicht abbauen will, nimmt ein Küchentuch, macht dieses mit der Lauge feucht und legt es auf das Visier. Danach einfach mit Wasser abspülen und sauber ist das Visier.
Gestern Abend nachdem ich von einer Geschäftsreise zurück kam musste ich mich von Berlin auf den Weg zu meinen Schwiegereltern machen. Das Wetter war Klasse und bevor ich jetzt wieder in Zug steigen musste, dachte ich mir ich fahre mit Motorrad.
Draußen waren es um die 10-12 Grad und mir war schon klar das ich etwas frieren würde. Also Ski-Funktions-Unterwäsche an und rein in die Motorradklamotten.
Auf dem Weg fiel mir dann auf das meine Ausrüstung einige Schwächen hat, die ich demnächst beheben werden.
1. Die Handschuhe ( Motorrad-Handschuhe * )
Meine Handschuhe kennt Ihr ja. Den Artikel dazu findet Ihr hier: Motorradausrüstung eines Anfängers – Teil 5: Die Handschuhe
Laut einem Gerichtsurteil des Oberlandesgerichts Brandenburg (Az: 12 U 29/09) kann die Höhe des Schmerzengeldes gesenkt werden, wenn ein Motorradfahrer keine ausreichende Schutzkleidung an hat. Bisher ist in der Strassenverkehrsordnung nur geregelt, das der Helm beim Motorradfahren pflicht ist. Über die Schutzkleidung wird hier kein Wort verloren.
Autosieger.de berichtet hier von einem Fall, bei dem das Gericht so entschieden hat.
Im vorliegenden Fall trug der Biker an den Beinen keine geeignete Schutzkleidung und hatte so Verletzungen erlitten. Das Gericht ging von einem “Verschulden gegen sich selbst” aus. Ein solches liegt nach der Rechtsprechung dann vor, wenn ein “ordentlicher und verständiger Mensch” die nötige Sorgfalt außer Acht lässt, um sich vor einem Schaden zu schützen. Nach Ansicht des Gerichts geht so jeder, der ohne ausreichende Schutzausrüstung Motorrad fährt, bewusst ein erhöhtes Verletzungsrisiko ein. Dies wurde bei der Bemessung des Schmerzengeldes berücksichtigt. Mit passender Schutzkleidung hätten die Verletzungen vermindert oder vermieden werden können.
Diese kleine Bericht-Serie soll meine Ausrüstung (Kleidung, Helm etc.) beleuchten und einen kleinen Erfahrungsbericht darstellen.
Da ich die Sachen bis jetzt benutze kann ich natürlich keine Vergleiche anstellen, aber es zeigt auch das ich beim Kauf nicht ganz daneben gelegen haben kann.
Der Helm
Beim Helmkauf spielt natürlich die Erfahrung eine wirklich große Rolle. Nun konnte ich als Fahranfänger natürlich auf keine Erfahrungen zurückgreifen. Wichtig war mir das ich keinen Helm aus dem Versandhandel nehmen, sondern in den Laden gehe und mich dort beraten lassen kann. Ich bin also zu Louis gefahren und hab erst mal geschaut, was mir gefällt.
Da ich Brillenträger bin wollte ich einen klappbaren Integralhelm haben. Weiterhin war mir wichtig einen Helm zu haben mit integrierter Sonnenblende, da es mir zu stressig ist die Brille zu wechseln und ich müsste halt eine Sonnenbrille mit meiner Stärke habe. Mehr Auswahlkriterien hatte ich. Entschieden habe ich mich zum Schluss für einen Caberg Rhyno. Er passte mir auf Anhieb und erfüllt meine Kriterien. Nun nach einigen 100km Motorradfahren muss ich sagen ist dieser Helm sehr laut. Aber ich habe mir für nächste Saison eh einen neuen Helmkauf vorgenommen und für die Fahrschule und eine Saison fahren reicht dieser Helm auf jeden Fall und bei dem Preis kann man halt nichts falsch machen. Wer schon einen Führerschein hat, sollte auf jeden Fall die Helme Probefahren. Das bieten einige Läden an. Damit bekommt man gleich ein Gefühl für den Helm und die Entscheidung fällt einem leichter.
Die Louis Fun-Company geht in die 2. Preissturzrunde.
Dabei hat Louis nochmals eine Vielzahl von Markenartikeln gesenkt.
Z.B. ist der Shoei Helm “X-SPIRIT GLORY” um 52% von 829 € auf 399 € reduziert.
Viele weitere Helme gibt es mit bis zu 50% Preisnachlass.