(Überarbeitete Version vom 24.07.2009)
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Mit der folgenden Formel kann das Lichtsammelvermögen eines Teleskopes gegenüber dem des Auges berechnet werden.
DFaktor = D²(Teleskop) / D²(AGP)
Um den DFaktor nun in die Einheit [mag] umzurechen, benutzt man die folgende Formel:
D = 2.5 mag * lg (D²(Teleskop) / D²(AGP))
Und hier wieder die Tabelle meiner Teleskope.
Zum besseren Verständnis der Tabelle: Wenn man unter günstigen Bedingungen Sterne der 6. Größenklasse
sehen kann, bei einer AGP von 6mm, dann bringt ein 100-Millimeter-Instrument einen Gewinn von 6.1 mag. D.h. die Grenzgröße wäre 12.1 mag.
| Teleskop | DFaktor | Lichtsammelvermögen in [mag] (gegenüber dem Auge) | Lichtsammelvermögen in [mag] (gesamt) |
|---|
(Überarbeitete Version vom 24.07.2009)
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Manchmal möchte eine Hobbyastronom wissen wie hoch das Auflösungsvermögen seines Teleskopes ist. Gut wer nicht weiß was das Auflösungsvermögen ist, der lese folgendes: Das Auflösungsvermögen ist das Maß in Bogensekunden welches zwei Nahe beieinanderstehende Objekte noch als solche erkennen läßt. D.h. wenn man bei einem Doppelstern nur einen Lichtpunkt sieht, dann kann man diesen Doppelstern nicht mehr auflösen.
Wozu benötigt man nun das Auflösungsvermögen für sein Teleskop. Z.B. um bei der Beobachtungsplanung sich entsprechende Objekte herauszusuchen, die man auch sicher sehen, also auflösen kann. Wie man gleich sieht wird hier das Auflösungsvermögen berechnet. Hierbei werden Formeln verwendet die für Teleskop mit perfekter Optik und unter Laborbedingungen gelten. D.h. man kann sein Teleskop mittels der Werte testen und sehen wie gut die Optik zum Vergleich der optimalen Optik ist. Weiterhin kann man das Wissen um sein Auflösungsverhalten nutzen um die Güte des Himmels zu bestimmen, indem man verschiedene Doppelstern anschaut und sich notiert welche Aufgelöst werden konnten und welche nicht.
(Überarbeitete Version vom 24.07.2009)
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Die sinnvolen Vergrößerungen eines Telekopes zu wissen ist eine wichtige Information. Denn jedesmal wenn ein Okular oder eine Barlow-Linse angeschafft werden sollte, stellt sich die Frage: Welche Brennweite ist denn am effektivsten für mein Teleskop? Hierbei hilft aber wieder eine einfache Formel:
Brennweite (Okular) = Brennweite (Teleskop) : Vergrößerung
Um nun aber nicht ein Okular zu kaufen, welches nicht mehr sinnvoll mein Teleskop ausnutzt, gilt es vor der Festlegung der Brennweite des Okular, die sinnvolle maximale und minimale Vergrößerung des Teleskopes zu kennen.
Hierbei spielt die maximale und minimale Austrittspupille des Beobachters eine Rolle. Da diese von Mensch zu Mensch verschieden ist, habe ich hier eine Tabelle verwendet aus dem Buch “Tipps und Tricks für Sternenfreunde” aus dem Verlag Sterne und Weltraum.
(Überarbeitete Version vom 24.07.2009)
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Die Austrittspupille wird definiert als ein Lichtkegel der Endseitig aus dem Okular austritt. Durch ein kleines Experiment läßt sich die Austrittspupille sichtbar machen. Hält man das Teleskop gegen ein helles Licht (Nicht gegen die Sonne!) und hält ein Stück Papier oder Karton hinter das Okular, dann kann man den austretenden Lichtkegel als Projektion auf dem Papier sehen. Berechnet wird die Austrittspupille durch:
Austrittspupille = Öffnung : Vergrößerung
Die unten stehende Tabelle zeigt die Austrittspupille für meine Teleskope und einige Vergrößerungen die mit meinen Okularen erreicht werden können.
| Gerät | Öffnung | Vergrößerung | Austrittspupille |
|---|---|---|---|
| Pluto/S 114/500 | 114 | 25x (mit 20mm Okular) | 4.56 |
| 114 | 40x (mit 12.5mm Okular) | 2.85 |
(Überarbeitete Version vom 21.07.2009)
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Das Öffnungsverhältnis gibt das Verhältnis von Öffnung zu Brennweite eines Teleskopes an. Je kleiner dieses Verhältnis ist, desto Lichtstärker ist ein Teleskop. Über folgende Gleichung läßt sich sehr leicht das Öffnungsverhältnis von Teleskopen ermitteln:
Öffnungsverhältnis = Öffnung (Teleskop) : Brennweite (Teleskop)
Die folgende Tabelle zeigt für meine drei Teleskope die Öffnungsverhältnisse:
| Öffnung | Brennweite | Öffnungsverhältnis |
|---|---|---|
| 114 | 500 | 1:4.4 |
| 114 | 900 | 1:7.9 |
| 150 | 750 | 1:5 |
Das Öffnungsverhältnis spielt in der visuellen Astronomie eine eher untergeordnete Rolle. Ich benutze es eigentlich nur um festzustellen ob das Gerät seine stärken im DeepSky-,RichField- oder Planetenbereich hat.
In der fotografischen Astronomie hingegen braucht man es um die Belichtungszeiten festzulegen. Je kleiner das Verhältnis ist, desto kürzer muß man Belichten.