Ich gebe es zu mit Teil 5 der Serie wollte ich diese eigentlich abschließen, aber die Fahrt am Wochenende bei Temperaturen um die 10 Grad Celsius herum haben mir gezeigt wie wichtig noch ein Teil der Ausrüstung sein kann.
Der Nierengurt.
Ich habe mir einen recht einfachen Nierengurt von Louis besorgt. Dieser hat nur 4,95 Euro gekostet.

Da meine Jacke und meine Hose über einen Reißverschluss verbunden werden können, habe ich in den Sommermonaten auf diesen Gurt verzichtet. Am Wochenende wusste ich das es sehr kalt werden würde. Ich musste ja ein Stück Schnellstraße mit 120 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung fahren. Also habe ich diesen herausgekramt und Ihn unter Jacke und Hose angelegt. Hinterher bin ich wirklich froh das getan zu haben. Es war um die Hüfte wirklich mollig warm und kein Lüftchen hat gestört. Der Gurt von Louis sitzt sehr gut und man spürt diesen einfach nicht beim Fahren.
Gestern Abend nachdem ich von einer Geschäftsreise zurück kam musste ich mich von Berlin auf den Weg zu meinen Schwiegereltern machen. Das Wetter war Klasse und bevor ich jetzt wieder in Zug steigen musste, dachte ich mir ich fahre mit Motorrad.
Draußen waren es um die 10-12 Grad und mir war schon klar das ich etwas frieren würde. Also Ski-Funktions-Unterwäsche an und rein in die Motorradklamotten.
Auf dem Weg fiel mir dann auf das meine Ausrüstung einige Schwächen hat, die ich demnächst beheben werden.
1. Die Handschuhe ( Motorrad-Handschuhe * )
Meine Handschuhe kennt Ihr ja. Den Artikel dazu findet Ihr hier: Motorradausrüstung eines Anfängers – Teil 5: Die Handschuhe
Hier nun zum letzten Teil der Serie. Die Handschuhe.
Ich habe meine Handschuhe ohne irgendwelche Vorkenntnisse zu besitzen gekauft. Bis dahin wusste ich noch nicht welche Belastungen auf die Hände und Anforderungen an die Handschuhe auf mich zukommen.
Hierbei meine ich nicht nur Wind, sondern auch Beschleunigungsbelastung, Rutschfestigkeit, Insekten und auch Regen.
Meine Handschuhe sollten vor allem Robust sein und gut zur Kombi passen. Ich weiß das zweite sollte eigentlich kein Auswahlkriterium sein, aber ich bin eitel und außerdem hatte ich, wie gesagt, keine Ahnung.
Was mir klar war ist, das im April Sommerhandschuhe nicht wirklich vor Kälte schützen konnten, daher habe ich mir gleich erst mal Unterhandschuhe mitbestellt. Die haben mir nur 5 € gekostet und schon oft kalte Finger vermieden. Schön war auch das ich in der Fahrschule im April eine BMW F650CS gefahren habe und die hatte Griff-Heizung. War doch an manchen Morgen den sehr angenehm. Mittlerweile ist der Sommer ja vorbei und Heizgriffe hat meine z750 auch nicht, trotzdem sind die Handschuhe gut.
Neben all den anderen Motorradkleidungsteilen (schönes Wort) gehört die Kombi auch zu den wichtigsten. Schließlich schützt sie den größten Teil des Körpers. Deckt also die meisten Körperteile ab.
Ich habe von Anfang an Wert darauf gelegt, das diese bei jeder fahrt mit dem Motorrad angezogen wird und selbst im Hochsommer habe ich darauf nicht verzichtet. Zum Glück kam diese noch nicht in Berührung mit dem Bode (zumindest bei der Fahrt nicht) und eigentlich sollte Sie auch niemals Boden sehen.
Gut einige Racer werden jetzt sagen: “Aber die Knieschleifer schon.”, doch meine Kombi ist keine Racing-Kombi. Sollte Sie auch nicht sein.
Als erstes habe ich mich für eine zweiteilige Kombi entschieden. Ich habe mir natürlich wie es sich gehört erst mal eine Lederhose gekauft. Da ich diese aber noch nie getragen habe, brauche ich darüber auch kein Wort verlieren. Es sei den jemand ist an dieser Hose interessiert. Dann suche ich die mal aus dem Kleiderschrank heraus.
Diesmal eine kurze Betrachtung eines kleinen, aber feinen Teils meiner Motorradausrüstung. Der Halswärmer.
Ich habe das Teil bei einem meiner Louis-Einkaufstouren einfach mitgenommen, möchte aber jetzt bei längeren Ausfahrten nicht darauf verzichten.
Ich habe mir den Halswärmer von Löffler gekauft. Dieser hat knapp 20 € gekostet. Mein wesentliches Auswahlkriterium war das ich keinen störenden Klettverschluss am Hals haben wollte, da dieser beim falschen Schließen unangenehm kratzen kann. Ansonsten kann man nicht viel falsch machen. Ob man nun ein Tuch oder einen Halswärmer nimmt spielt keine Rolle. Dieses kleine Accessoire ermöglicht aber ein angenehmes Gefühl beim fahren. Es minimiert den Zug am Hals. An einigen Ausfahrten ohne das Teil kann ich mich gut erinnern und seit dem nehme ich den Halswärmer bei jeder Ausfahrt mit und ziehe diesen natürlich an.
Ausblick:
Wer sich Teil 4 der Serie anschauen möchte der klicke hier.
Bisherige Artikel der Serie: